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Es heißt , dass das Wing Chun System nach einer Frau Namens: Yim Wing Chun aus Kanton (Guangzhou) in China benannt wurde. Diese wurde mit Leung Bok Chau, einem Salzhändler aus Fukien verlobt. Ihre Mutter starb kurz nach der Verlobung. Ihr Vater Yim Yee wurde eines Verbrechens beschuldigt und konnte nur knapp einer Gefängnisstrafe entrinnen. Aus diesem Grund zog die ganze Familie an die Grenze zwischen Szechuan und Yunan an den Fuß des Tai Leung Berges. Dort betrieben sie einen Lebensmittelladen. Dies soll sich zur Herrschaft des Kaisers K'anghsi (1662-1722) zugetragen haben. Im Shaolin-Kloster (Siu Lam-Kloster) das am Sung-Berg in Honan steht betrieb man Wu Shu. Dies erzeugte viel Angst bei der chinesischen Manchu Regierung worauf diese Truppen aussandte, um das Shaolin-Kloster einzunehmen. Feuer wurde im Shaolin-Kloster gelegt, während von außen die Soldaten angriffen. Das Kloster wurde angeblich 1674 durch das Feuer vollständig zerstört und die Mönche flohen in alle Teile Asiens. Laut Sage konnten dem Angriff auf Shaolin 5 Shaolin Meister entkommen: Ng Mui (Wu Mei) eine buddhistische None und Meisterin des Pflaumenblütenstils (eng: plum blossom fist). Ng Mui ist angeblich auch verantwortlich für Stile wie z.B. Wu Mei Pai, Hok Gar. Dann Meister Pak Mei, Shaolin-Abt Chi Shin (er soll der Sage nach mit verantwortlich für das Hung Gar Kung Fu und das Weng Chun sein), Meister Fung To Tak und Meister Miu Hin (Großvater von Fong Sai Yuk. Einige behaupten er war liiert mit Ng Mui). Die None Ng Mui bekam Herberge im Weißen Kranich Tempel (auch Bak Hoo Tempel) am Chai Har-Berg (auch Tail Leung Berg). Der soll zwischen den chinesischen Provinzen Sichuan und Yunnan liegen. Realistischer ist wohl das Green Cloud Kloster in Kanton. Dort war Sing Lung (auch Hing Duk genannt) ihr Schüler. Weiter heißt es nun, dass Ng Mui angeblich Yim Yee und seine Tochter Yim Wing Chun kennen lernte. Das Mädchen Wing Chun war eine junge Frau und angeblich sehr schön, was das Interesse eines dort wohnenden Schlägers auf sich zieht. Er will nun Wing Chun zur Heirat zwingen. Als Ng Mui davon erfuhr stimmte sie zu, Wing Chun Kampfunterricht zu geben, damit diese sich in Not zu wehren weiß. Wenn der Schläger sie nochmal nerve, könnte Wing Chun das Problem selber lösen und endlich ihren Verlobten Leung Bok Chau heiraten. Nun endlich lernte Wing Chun von Ng Mui in den Bergen Kung Fu und meisterte natürlich auch die erlernten Techniken, worauf sie den Schläger zum Kampf auffordert und gewinnt. Ng Mui soll nach Wing Chuns Hochzeit auch ihrem Mann Leung Bok Chau Kung Fu beigebracht haben. Von der roten Dschunke zu Yip Man Dieser gab die erlernten Techniken an Leung Lan Kwai weiter (um 1800 wo er schon sehr sehr alt gewesen sein musste). Leung Lan Kwai lernte sie Wong Wah Bo. Als nächstes kommt die Geschichte mit der Roten Dschunke (die gab es wirklich in China). Wong Wah Bo war nämlich, so wird zumindest behauptet, Mitglied einer Operntruppe der Rote Dschunke. Auf der Dschunke arbeitet Wong mit Leung Yee Tei zusammen. Zufall war es, dass der Abt des Klosters Chi Shin auch auf der roten Dschunke arbeitete (als Koch). Leung Yee Tei lernte von Chi Shin die Sechseinhalbpunkt - Langstocktechniken. Dieser gab sie auch seinem Freund Wong Wah Bo weiter. So verbesserten und erweiterten beide das ursprünglich gelernte. Leung Yee Tei gab all das was er wusste an Leung Jan einem bekannten Kräuterarzt in Fat Shan weiter. Laut Sage war es nun Leung Jan der das Wing Chun zur Meisterschaft brachte, worauf ihn viele andere Meister anderer Stile herausforderten. Sie wurden angeblich alle besiegt. Dies führte dazu, dass Leung Jan sehr berühmt wurde. Sein Wing Chun gab er an Chan Wah Shun weiter, der dann später Yip Man als Schüler annahm. Yip Man selber führte, wie viele zuvor, Modifikationen am Wing Chun durch. Yip Man Wing Chun enthält z.B. keine 5 Elemente und keine 8 Triagramme Philosophie mehr. Painted Face Kam soll der beste Schüler von Chi Shin gewesen sein. Es heißt, dass Fung Siu-Ching von Kam, dass Weng Chun System gelernt haben soll. Stimmte dies hätte z.B Yuen Kai San von dem einen Sifu das Weng Chun und nicht das Wing Chun System gelernt. Neben der im Stammbaum (siehe dort dann weiter unten) angeführten Linie Ng Mui->Yim Wing Chun->Leung Bok Chau->Leung Lan Kwai->Wong Wah Bo->Leung Jan->Leung Big/Chan Wah Chun->Yip Man und die von Yuen Kai San, gibt es andere Linien. Diese möchte ich nicht alle anführen. Die Vielzahl der Linien hat dazu geführt, dass es heute viele verschiedene Wing Chun Systeme gibt, die sich in Training, Bewegungsausführung und Philosophie unterscheiden. Einige behaupten, dass es auch Verbindungen zum Ur-Taiji gibt und das die Ideen und Konzepte des Taiji starken Einfluss auf die Entwicklung des Wing Chun nahmen. Somit entstanden etliche verschiedenen Wing Chun Stile. Einige Systeme legen z.B. großen Wert auf die Kontrolle der inneren Energie Chi. Einige Wing Chun Systeme nehmen für sich in Anspruch, die einzig wahren und klassischen Lehrmethoden zu verwenden, wie sie früher schon die Shaolinmönche in Shaolin praktizierten. Leider handelt es sich hier um nicht mehr als ein Marketingkonzept, weil es keine verlässliche Dokumente aus dieser Zeit gibt, die diese Behauptung bestätigen könnten. In damaliger Zeit war es z.B unmöglich, dass eine Frau in einem Männerkloster war, geschweige denn Männer unterrichtete. Tatsache ist, dass alle Systeme, die bisher etwas über ihre Geschichte veröffentlichten und den Versuch starteten, ihr System als "Original" zu postulieren, es nicht geschafft haben, ein ordentliches Primärquellenverzeichnis vorzulegen, mit dem man sich von der Richtigkeit der Behauptungen hätte überzeugen können. Kampfkunst ist nichts Statisches, sondern entwickelt sich und unterliegt ständiger Wandlung (Veränderungen). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wing Tzun (kanton.) / yong chun quan (mandarin) ist eine chinesische Kampfkunst & eine ganzheitliche Bewegungsform (-kunst) Eine reale Selbstverteidigen, sollte nicht von körperlicher Kraft oder artistischem Geschick abhängig sein! Die Fähigkeit sich real Verteidigen zu können kann sich jeder durch systematisches Wing Tzun Training aneignen! WING TZUN ist eine Kampfkunst. Das souveräne Können, in jedem Fall, den eigenen Körper für einen Angreifer "ungenießbar" zu machen. WING TZUN lehrt die Kraft des Angreifers zu nutzen und gegen ihn selbst zu richten. WING TZUN Training beinhaltet neuromuskuläres-/ sensomotorisches Training (Chi-Sao) wudurch die Informationsverschaltung im Bereich der Tiefensensibilität positiv verändert wird. So das man im richtigen Augenblick nachgeben, reagieren bzw. zum entscheidenden Gegenangriff übergehen kann, ohne dass vorher in unserem Zentralhirn umfangreiche Überlegungen getroffen werden müssen. Dies macht uns gegen optische Finten unempfindlich. Das Resultat ist eine unglaubliche Bereicherung des individuellen Bewegungs- und Sinnes-Potentials. Alles Lernen liegt in unsere Hand. Nur wer sich bewegt, entwickelt sich. " Alles Leben ist in ständiger Bewegung > im Fluss <. Sifu Frank Kohlhase | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Großmeister Yip Man an der Muk Yan Chong (Holzpuppe) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||