





Wing Tzun (kanton.) / yong chun quan (mandarin) ist eine chinesische Kampfkunst & eine ganzheitliche Bewegungsform (-kunst)
Reale Selbstverteidigen, sollte nicht von körperlicher Kraft oder artistischem Geschick abhängig sein!
Die Fähigkeit sich real Verteidigen zu können kann sich jeder durch systematisches Wing Tzun Training aneignen!
WIing Tzun ist eine Kampfkunst.
Das souveräne Können, in jedem Fall, den eigenen Körper für einen Angreifer "ungenießbar" zu machen.
Wing Tzun lehrt die Kraft des Angreifers zu nutzen und gegen ihn selbst zu richten.
Wing Tzun Training beinhaltet neuromuskuläres-/ sensomotorisches Training (Chi-Sao) wudurch die Informationsverschaltung im Bereich der Tiefensensibilität positiv verändert wird. So das man im richtigen Augenblick nachgeben, reagieren bzw. zum entscheidenden Gegenangriff übergehen kann, ohne dass vorher in unserem Zentralhirn umfangreiche Überlegungen getroffen werden müssen.
Das Resultat ist eine unglaubliche Bereicherung des individuellen Bewegungs- und Sinnes-Potentials.
Alles Lernen liegt in unsere Hand. Nur wer sich bewegt, entwickelt sich. " Alles Leben ist in ständiger Bewegung > im Fluss <.
Es heißt , dass das Wing Chun System nach einer Frau Namens: Yim Wing Chun aus Kanton in China benannt wurde. Diese wurde mit Leung Bok Chau, einem Salzhändler aus Fukien verlobt. Sie lebte an der Grenze zwischen Szechuan und Yunan an dem Fuß des Tai Leung Berges. Dort betrieben sie einen Lebensmittelladen. Dies soll sich zur Herrschaft des Kaisers K'anghsi (1662-1722) zugetragen haben. Im Shaolin-Kloster (Siu Lam-Kloster) das am Sung-Berg in Honan steht betrieb man Wu Shu. Dies erzeugte viel Angst bei der Manchu Regierung worauf diese Truppen aussandte, um das Shaolin-Kloster einzunehmen. Feuer wurde im Shaolin-Kloster gelegt, während von außen die Soldaten angriffen. Das Kloster wurde angeblich 1674 durch das Feuer vollständig zerstört und die Mönche flohen in alle Teile Asiens. Laut Sage konnten dem Angriff auf Shaolin 5 Shaolin Meister entkommen: Ng Mui (Wu Mei) eine buddhistische None und Meisterin des Pflaumenblütenstils. Sie bekam Herberge im Weißen Kranich Tempel (auch Bak Hoo Tempel) am Chai Har-Berg (auch Tail Leung Berg). Der soll zwischen den chinesischen Provinzen Sichuan und Yunnan liegen.
Ng Mui lernete Yim Wing Chun kennen. Das Mädchen Wing Chun war eine junge Frau und angeblich sehr schön, was das Interesse eines dort wohnenden Schlägers auf sich zieht. Er will nun Wing Chun zur Heirat zwingen. Als Ng Mui davon erfuhr stimmte sie zu, Wing Chun Kampfunterricht zu geben, damit diese sich in Not zu wehren weiß.
